Quer- und Bike-Cup Däniken – ein würdiger Abschluss mit neuen Siegern

Zum sechsten und letzten Rennen der Serie starteten nochmals über hundert Fahrer in Däniken. Trotz einem Aufstieg und diversen Richtungsänderungen im Wald fanden die FahrerInnen eine der schnelleren Strecken vor. Im ersten Quer der Schüler, Anfänger und Hobbyfahrer über vier Runden gaben die mit Vorgabe gestarteten Schüler die Spitze gar nicht mehr ab und liessen sich nicht einholen.  Der bisher bereits in Pfaffnau siegreiche Gino Mäder vom VC Wiedlisbach und Elia Wenger vom RV Zürich spannten die ersten drei Runden zusammen und machten Tempo. Als hinter dem Duo der zweifache Saisonsieger Willy Hofer vom VC Steinmaur gefährlich nahe heranrückte, setzte sich Gino Mäder in der Schlussrunde von seinem Begleiter ab und konnte sich klar durchsetzen. In seinem Rücken vermochte sich Elia Wenger wenige Sekunden vor Hofer ins Ziel zu retten. Als Vierter traf nur wenig dahinter Martin Häusermann vom VBT Seetal im Ziel ein, der auf der Zielgeraden noch Patrick Buchmüller und die äusserste stark fahrende Jennifer Sägesser aus Niedergösgen distanzieren konnte. Dank dem Tagessieg von Gino Mäder war Willy Hofer nun punktgleich. Dank dem besseren Streichresultat konnte sich der Steinmaurer im extremis durchsetzen.

[Von: Stephan Kainersdorfer - 07. November 2011 um 13:43 Uhr]

Im Hauptrennen der Querfahrer über 8 Runden erschien nach der Startrunde  André Paulin vom VMC Zeiningen allein an der Spitze, dicht dahinter  ein Trio mit Ruedi Parpan vom VMC Liestal, dem Kappeler Bruno Schertenleib (ebenfalls VMC Liestal) sowie dem Elsässer Pascal Ruhlmann. Nach der zweiten Runde kamen Parpan und Paulin dicht vor Schertenleib, welcher den Anschluss erst eine weitere Runde später wieder schaffte. Bei Rennhälfte waren nur noch Schertenleib und Parpan vorne und eine Runde später war es um die Beiden geschehen, denn der erstmals in Renngeschehen eingreifende Elitefahrer Pirmin Lang vom VC Pfaffnau hatte sein Handicap wettgemacht und die Führung übernommen. Ihm konnte nur noch Severin Sägesser vom RC Gränichen folgen. Bei Inangriffnahme der Schlussrunde wurde Sägesser noch von den beiden Elitefahrern Michael Winterberg  vom VC Pfaffnau und Dario Stäuble aus Gansingen ein- und überholt. In dieser Reihenfolge trafen die Spitzenfahrer auch im Ziel ein. Nur wenige Sekunden trennten  Jonas Baumann von den Mauna Loa Bikers Solothurn im Ziel vom erfolgreichen Quartett. Schertenleib und Parpan hatten wie die andern Mastersfahrer für einmal keine Chance gegen die zahlreichen und starken Elitefahrer, retteten aber mit einem Platz in den ersten zehn die Ehre der Hobbyfahrer. Dank dem feinen dritten Tagesrang konnte sich Dario Stäuble zuoberst auf dem Podest der Gesamtwertun setzen.

Bei den jungen Bikern kam der Paffnauer Jan Eichenberger im fünften Rennen zum  ebensovielten Sieg. Im Rennen über vier Runden erschien der Schüler Fabian Hauck vom Tri Team Oensingen bei der ersten Zieldurchfahrt noch an der Spitze, kurz darauf wurde er vom späteren Sieger ein- und überholt. Im Rücken des klaren Spitzenreiters zeigte Noah Troxler vom RC Gränichen eine starke Leistung. Als Zweiter verlor er nur wenig mehr als eine Minute, währendem Marc Hirschi vom RRC Bern als Dritter erneut aufs Podest stieg. Fabian Hauck konnte immerhin den vierten Rang knapp vor Clubkollegin Ladina Buss ins Ziel retten. Im Gesamtkilassement siegte Eichenberger mit dem Punktemaximum vor Marc Hirschi und Fabian Hauck.

Im Hauptrennen der Biker stand mit Simon Wäfler vom VC Bauma der Sieger bereits fest. Die Spannung um die Ehrenplätze hätte aber nicht grösser sein können.  Während sieben von acht Runden zog Beat Stirnemann vom RC Gränichen seine Runden an der Spitze. Bis zur Rennhälfte war der Däniker André Bondt sein erster Verfolger, dann wurde er vom Junioren-Schweizermeister Manuel Fasnacht aus Gretzenbach abgelöst. Dieser setzte mit Michael Forster aus Wangen a.A. im Schlepptau seine Verfolgungsfahrt fort. In der letzten Runde gelang dem Junior der Anschluss an den Spitzenfahrer, welchen er bis ins Ziel noch leicht distanzieren konnte. Hinter dem Duo Fasnacht und Stirnemann, aber noch vor Elitefahrer Joel Frey konnte sich Forster noch auf den dritten Platz behaupten.  Gesamtsieger Simon Wäfler unterlag erst im Spurt gegen Frey, doch war dies für ihn nicht von Bedeutung. Für Frey hingegen war dieser vierte Rang wichtig, konnte er sich doch damit auf den dritten Platz in der Gesamtwertung setzen. Simon Baumann genügte ein siebter Tagesrang zum zweiten Gesamtrang.  

Mit weit mehr als 200 FahrerInnen in allen Kategorien war sicher auch dank dem Wetterglück der 36. Austragung der Rennserie ein voller Erfolg bescheiden. Dass alle sechs Rennen unfallfrei abgewickelt werden konnten ist aber ebenso erfreulich. Es bleibt zu hoffen, dass die Förderung des Quersports seine Wirkung zeigt und sich einige FahrerInnen National oder sogar International  durchsetzen können.