Julien Taramarcaz ist Vize-Weltmeister der Junioren
Er strahlte wie ein Maikäfer. Julien Taramarcaz, der neue Vize-Weltmeister der Junioren, der sich im besten Licht zeigte und beinahe höchster Würdenträger geworden wäre.
[Von: Peter Meier - 29. Januar 2005 um 00:00 Uhr]
Die Radquer-Weltmeisterschaften in St. Wendel begannen für die Schweizer Fahrer sehr vielversprechend. Europameister Julien Taramarcaz errang hinter dem ebenfalls stark favorisierten Italiener Davide Malacarne (It) die Silbermedaille. Bronze ging an den Deutschen Christoph Pfingsten. Von den übrigen Landsleuten klassierten sich Matthias Flückiger, Romain Beney, Pascal Meyer und Natanel Rother auf den Plätzen 26, 33, 38 und 39.
Nach einem verpatzten Start stiess Taramarcaz in der vierten von sechs Runden zur Spitze vor. Letztlich kam es unter den Edelmetall-Aspiranten zu einem Dreierspurt, den der Romand nur knapp verlor. Nach geschlagener Schlacht zeigte sich Taramarcaz sehr glücklich. Er konnte seine Mitfavoritenrolle wahrnehmen und ging bei seiner Aufholjagd auf dem stark vereisten und mit Schnee bedeckten Parcours bewusst keine übertriebenen Risiken ein.
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